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Die Ankunft in Mexiko
Mir fiel es nicht besonders schwer mich einzuleben. Die Familie, in der ich lebe, ist sehr nett und ich fühle mich wirklich wohl. Was mir sehr geholfen hat war, dass ich bereits einen Monat vor Schulbeginn nach Mexiko gereist bin und auch mit meiner Gastfamilie im Urlaub war. Es hat mir geholfen, mich an die Gastfamilie zu gewöhnen und mich in den doch recht anderen Alltag einzuleben. Ich kann es jedem, der einen Auslandsaufenthalt plant, nur ans Herz legen schon ein paar Wochen vor Schulbeginn anzureisen. Da ich mich bereits in den Familienalltag eingelebt hatte, ist mir der Schulanfang nicht besonders schwergefallen. Die Menschen hier sind sehr offen und freundlich, was mir geholfen hat, schnell Kontakte zu schließen und Freunde zu finden.
 
Der größte Unterschied zwischen Deutschland und Mexiko besteht für mich im Tagesablauf. Der Tag beginnt in Mexiko früher und auch die Essenszeiten sind anders verteilt, aber daran gewöhnt man sich schnell. Es ist teilweise auch sehr schwer dem Unterricht zu folgen, weshalb es für viele Lehrer ok ist, wenn man still im Unterricht sitzt und Aufgaben oder Übungen aus Spaß macht, wenn das Fach für Deutschland nicht so wichtig ist. Bei mir betrifft das hauptsächlich Geschichte und Chemie, da die mexikanische Geschichte in Deutschland nicht wirklich behandelt wird und der Unterricht in Chemie auf einem komplett anderen Stand ist, der nur schwer aufzuholen ist. Die meisten Lehrer unterstützen die Austauschschüler allerdings und von einigen bekommt man auch das Angebot deutsche Aufgaben zu bekommen, damit man besser mitarbeiten kann. Das ist gerade in Mathematik sehr hilfreich. Alles in allem hat man sich an den Schulalltag schnell gewöhnt und kommt mit ein bisschen Anstrengung sehr gut im Unterricht mit.
 
Amelie, im September 2019