· Home  
· Suche  
· Kontakt  
· Anfahrt  
· Impressum  
· Rechtliches  
Mein Austauschjahr in Mexiko - ein Abschlussbericht
Das Leben in Mexiko. Wie ist das eigentlich? Ist es gefährlich, anstrengend oder sogar so wie in Deutschland? Über diese und andere Aspekte werde ich euch heute erzählen und berichten.
 
Aber zuerst, warum habe ich mich überhaupt dazu entschlossen einen Austausch zu machen? Nun um genau zu sein weiß ich nicht wirklich was meine Intentionen waren. Es begann damit das meine Eltern mich gefragt haben ob ich nicht ins Ausland gehen möchte. Meine erste Antwort war ein stu-res "Nein" das auch über mehrere Monate anhielt bis eines morgens 3 Personen in unseren Physik Unterricht platzten und fragten ob sie nicht eine Präsentation über den Austausch Mexiko halten könnten. Und nach dieser Präsentation dachte ich mir. Was ein scheiß...
 
Aber so blieb es nicht. Ich machte mir nach der Präsentation ehrlich mehr Gedanken darüber ob ich nicht ins Ausland gehen wolle und nachdem meine Spanischlehrerin gesagt hatte, dass sich bisher nur eine Person beworben hatte, dachte ich mir: "Es ist Zeit dein lausiges Spanisch endlich zu verbessern."
 
Ich bewarb mich und dann ging es auch direkt los, ich hatte 2 Gespräche, bekam ein Blatt mit mei-nem Austauschschüler und begann Kontakt aufzunehmen. Sprach mich mit Bebe Jocher ab und dann sollte es nach den Sommerferien losgehen.
 
Ich bin am 15.08.2018 in Mexiko-Stadt gelandet und hatte absolut keine Ahnung was mich erwarten wird. Ich konnte weder gut Spanisch noch wusste ich wohin. Dank einer anderen Austauschschülerin (auch aus Wob) fand ich mich dann zurecht und kam dann daraufhin zum Ausgang wo auch bereits meine Gastfamilie auf mich wartete. Nach darauffolgenden 2 ½ Stunden Autofahrt erreichten wir Puebla und das erste was ich tat war schlafen (nach Aussage meines Austauschschülers um die 14 Std.). Die nächsten Tage vergingen ruhig bis zum ersten Schultag. Beginn 7:30 Uhr und das jeden Tag. Dazu muss man sagen, wir sind bereits um 7:00 losgefahren. Nun ja zum Schulablauf kann man nur grob sagen, dass es immer Doppelstundenblöcke wie in Deutschland gibt, jedoch gibt es kürzere Pau-sen (20, 25, 20min.) Ein großer Vorteil ist, dass viel Sport in der Schule angeboten wird dazu zählt: Schwimmen, Handball, Fußball, Volleyball, Leichtathletik und Basketball. Somit kann man sich in sei-ner Freizeit gut betätigen. Nun, um etwas zum Familien leben zu sagen, es ist unterschiedlich. Je nach Familie besucht man andere Verwandte öfter oder nicht so oft. Bei meiner Familie war es z.b. so das wir Verwandte mindestens 1 mal in der Woche gesehen haben. Bei diesen Treffen wird sich dann unterhalten und gegessen. Zum Thema essen kann man einiges sagen 1. das Mexikanische essen ist ein Traum und das ist ein Fakt. Klar es ist teils scharf aber es gibt auch milde und süße mexikanische Spezialitäten.
 
So gegen Ende Oktober kamen dann die ersten Ferien, eine Woche in der ich mit meiner Familie nach Cancún geflogen bin. Dort habe ich neben dem Strand auch Tulum und die Chichenitza Pyramide gesehen, beeindruckende Bauwerke. Ich kann nur jedem empfehlen diese Erfahrungen zu machen. Dann kamen die Winterferien gegen Mitte Dezember, ähnlich wie in Deutschland, gute 3 Wochen. In diesen Wochen bin ich in den Süden von Mexiko gereist den Chiapas. Auch dies waren Ereignisse die ich nie vergessen werde. Von großen Märkten über Haziendas bis hin zu Wasserfällen war alles dabei. In meinen letzten Ferien kurz vor der Rückkehr nach Deutschland bin ich dann noch zum Schluss für einige Tage nach Acapulco gefahren auch dies war ein beindruckendes Erlebnis.
 
Und dann kam alles so schnell man wusste nicht wo die Zeit blieb. Hier noch ein Stadt besuchen, noch einmal etwas mit den Freunden unternehmen und schon waren die 6 Monate vorbei. Wunder-bare 6 Monate, die ich auch mit zu den besten Zeiten in meinem bisherigen doch kurzen Leben zuordnen kann. Aber was ist denn nun trotzdem ganzen schönen Trallala, wenn es doch Gefahren gibt? Es gibt sie, klar, aber die gibt es überall. Es gibt Aspekte die man besonders beachten muss aber nicht so, dass man es nicht schaffen kann. Des Weiteren wird sich darum natürlich auch die Gastfamilie kümmern.
 
Ich kann es jedem nur empfehlen einen Austausch zu machen, einfach um Erfahrungen zu sammeln und sich sprachlich wie auch kulturell weiter zu bilden. Was ich auch besonders schätze ist der Aspekt das man nun 6 Monate lang eine Person bei sich leben hat und somit auch selber etwas von seinem Land, seiner Kultur und der Gastfreundschaft, die man erfahren hat, weitergeben kann.
 
Frederic